Kirchenkreis Bayreuth

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Aktualisiert: vor 1 Stunde 36 Minuten

Osterbotschaft der Regionalbischöfin

1. April 2018 - 16:55

Sieger müssen stark sein. Deswegen ähneln manche Christusfiguren in unseren oberfränkischen Markgrafenkirchen auf den ersten Blick dem Ideal des starken Mannes... Heute würde man sagen: er schaut aus wie ein durchtrainierter Bodybuilder. Ein starker Feind braucht einen noch stärkeren Überwinder, so wie es Johann Ludwig Konrad Allendorf im Lied „Jesus ist kommen“ beschreibt:
„Jesus ist kommen, der starke Erlöser, bricht dem gewappneten Starken ins Haus,
sprenget des Feindes befestigte Schlösser, führt die Gefangenen siegend heraus.“
Das Böse besiegt er – und den Tod. Die Bildwelt und Sprache des Krieges in diesem Lied mag uns fremd sein. Doch es gibt einen geistlichen Kampf, was in unserer Welt siegt: der Egoismus des „me first“ im Gleichschritt mit Trumps „America first“. Oder siegt das „we“, siegt die Gemeinschaft, siegt die Liebe, zu der Christus erlöst?
Schauen wir noch einmal in unsere Kirchen. Die Fürsten und Ritter, die dort ihre Grabmäler errichten ließen und ihre Wappen mit den starken Symboltieren Löwe, Bär oder Einhorn, stellten sich in ihren Rüstungen gerne als die Starken dar. Der auferstandene Jesus aber ist fast in allen Kirchen nackt, nur mit seinem weißen Leichentuch notdürftig bedeckt; in Joditz auf dem Kanzeldeckel verhüllt das Tuch nicht einmal den Rücken samt dessen Verlängerung. Er wirkt muskulös und stark, doch er trägt die Nägelmale und die Wunde des Lanzenstichs.
Das finde ich so beeindruckend an unserem Glauben, dass wir einen Herrn verehren, der unterlegen ist, der schwach war, der weinte im Garten Gethsemane und der schrie am Kreuz. Und genau den verehren wir als Sieger, denn er hat selbst im Tod am Kreuz den Weg der Liebe nicht verlassen. Er hat nicht zurückgeschlagen. Er hat selbst für die, die ihn verspotteten und folterten am Kreuz gebetet: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Diesen Liebenden, den hat der himmlische Vater auferweckt. Diese Einheit von schwach sein, lieben und siegen, die ist faszinierend an unserem Glauben.
Wer liebt, mag manchmal schwach scheinen, weil markige Sprüche fehlen und das Hau-drauf-Gebaren auch. Aber am Ende unseres Lebens wird alles unwichtig sein - bis auf die Liebe, die wir empfangen haben und gegeben haben. Der auferstandene Jesus war und ist der größte Liebende und darin unser Erlöser. Er ist unser Herr und von ihm lassen wir uns leiten. Dass er siegt mit seiner Liebe – in unserem Leben und überraschend auch immer wieder in dieser Welt, das ist unsere österliche Hoffnung.

(Bild: Markgrafenkirche in Wonsees)

Ein Ostergarten in Hof

29. März 2018 - 14:27

 Die aktuelle Sendung des Evangelischen Magazins "Grüß Gott, Oberfranken" stellt den Ostergarten in der Grundschule Hof-Krötenbruck vor und beschäftigt sich mit der Verantwortung für die Schöpfung
>> Klicken Sie hier, um die Sendung anzusehen

Geistliche Übungen in der Passionszeit

5. März 2018 - 13:57

Die aktuelle Sendung des Evangelischen Magazins "Grüß Gott, Oberfranken" stellt die Ökumenischen Alltagsexerzitien vor, die unter dem Motto "Fürcht dich nicht. Lebe!" in etwa einem Drittel der Kirchengemeinden angeboten werden.
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Ökumenische Alltagsexerzitien

19. Februar 2018 - 17:58

Glaube und Gebet einzuüben ist das Ziel von Exerzitien. Seit 2013 finden sie im Kirchenkreis Bayreuth ökumenisch statt. "Kirche in Bayern" berichtet.

Pressemitteilung der Landeskirche zur Wiederwahl

5. Februar 2018 - 10:20

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Dorothea Greiner erneut als Regionalbischöfin in Bayreuth gewählt

 

 

Dorothea Greiner (58) wurde erneut als Oberkirchenrätin im Kirchenkreis Bayreuth gewählt. Das gab der Berufungsausschuss unter Vorsitz der Präsidentin der Landessynode, Annekathrin Preidel bekannt.

Synodalpräsidentin Preidel und Landesbischof Bedford-Strohm brachten ihre Freude über die Wiederwahl zum Ausdruck.

Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel: "Ich freue mich, dass der Berufungsausschuss Frau Dr. Greiner als Oberkirchenrätin im Kirchenkreis Bayreuth wiedergewählt hat. Sie hat in den vergangenen neun Jahren zukunftsweisende Akzente für die Region gesetzt, an die nun im Sinne einer guten Kontinuität angeknüpft werden kann."

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm: „Mit ihrer Glaubensfreude und ihrem aus tiefer Frömmigkeit kommenden Engagement für die Menschen hat Dorothea Greiner viele Herzen im Kirchenkreis Bayreuth und weit darüber hinaus gewonnen. Ich freue mich über ihre Wiederwahl und auf die weitere Zusammenarbeit in den nächsten Jahren!“

In einer ersten Reaktion sagte Greiner: „Für mich ist es eine Freude, Regionalbischöfin zu sein, weil mein Lebensziel ist, Christus zu verkündigen. Und das kann ich in diesem Amt unentwegt und vor vielen Menschen“.

Greiner wurde vor 19 Jahren als erste Frau zur Oberkirchenrätin berufen und ist seit 2009 Regionalbischöfin in Bayreuth. Ihre Amtszeit endet mit dem Eintritt in den regulären Ruhestand.

In den 15 Dekanatsbezirken des Kirchenkreises Bayreuth mit insgesamt 339 Kirchengemeinden leben 438.000 evangelische Christen.

 

Zur Information: Berufung von Oberkirchenräten:

Laut Kirchenverfassung werden Oberkirchenrätinnen und Oberkirchenräte vom Berufungsausschuss für die Dauer von 10 Jahren berufen – eine Wiederwahl ist möglich. Dem Berufungsausschuss unter Leitung der Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel gehören fünf weitere Mitglieder des Landessynodalausschusses an, der Landesbischof, sowie drei Mitglieder des Landeskirchenrates.

 

 

München, 5. Februar 2018
Johannes Minkus, Pressesprecher

Kirche und Kunst: Barock trifft Moderne

25. Januar 2018 - 17:02

Die aktuelle Sendung des Evangelischen Magazins "Grüß Gott, Oberfranken" widmet sich dem Thema "Kirche uns Kunst" mit einem Besuch in der Markgrafenkirche in Seibelsdorf und einem Gespräch mit dem Kunstbeauftragten des Kirchenkreises.
>> Klicken Sie hier, um die Sendung anzusehen