Kirchenkreis Bayreuth

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Aktualisiert: vor 15 Minuten 10 Sekunden

Humor und Glaube

10. Juli 2018 - 15:39

Die aktuelle Sendung des Evangelischen Magazins "Grüß Gott, Oberfranken" berichtet über den evangelischen Kabarettisten Volker Heißmann, spricht mit Hannes Schott vom "Weiß-blauen Beffchen" und erzählt vom Kirchentag des Dekanates Michelau, das im romantischen Städtchen Seßlach (Landkreis Coburg) eine ganz besondere Gastfreundschaft der katholischen Pfarrgemeinde erlebt.
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Podiumsdiskussion „Taufe und Konversion im Asylverfahren" am 29.06.2018

2. Juli 2018 - 10:03

Die Beurteilung des christlichen Glaubens durch das BAMF und die Verwaltungsgerichte bei Personen, die aus dem Islam zum christlichen Glauben konvertiert werden in der Kritik. Ein hochkarätiges Podium war meiner Einladung gefolgt:

Von Links nach rechts:
Dr. Katharina Berner, Dr. Thomas Boese, OKR Michael Martin, Dr. Daniel Wagner (Moderation), Ursula Gräfin Praschma, Dekan Dr. Gerhard Schoenauer


Gräfin Praschma hat zugesagt, sich zweier Christen anzunehmen, die unmittelbar vor der Abschiebung in den Irak und nach Afghanistan stehen. Dafür bin ich ihr sehr dankbar und allen (!), die sich auf dem Podium eingebracht haben. Danke auch an das tolle Publikum, das viel mehr war: Engagierte Menschen, die den einzelnen Geflüchteten sehen!

Referentenwechsel zum 1. Juli 2018

28. Juni 2018 - 13:15

Dankbar für neun Jahre beste Zusammenarbeit mit Referent
Pfarrer Michael Thein.

Dankbar, dass ein neuer Referent beginnt zum 1. Juli 2018:
Pfarrer Dr. Florian Herrmann.

Konfirmationsjubiläum - ein wichtiger Lebensmoment

8. Juni 2018 - 8:45

Die aktuelle Sendung des Evangelischen Magazins "Grüß Gott, Oberfranken" berichtet vom Konfirmationsjubiläum in Hof. Dekan Günter Saalfrank erläutert diesen wichtigen Lebensmoment.
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Wort der Regionalbischöfin zum Pfingstfest

19. Mai 2018 - 14:11

Wir erleben ein kleines Pfingstfest immer dann, wenn Gottes Geist uns berührt. Was geschieht da eigentlich?

Pfingsten, im Namen des Festes, das wir am Sonntag feiern, verbirgt sich das Wort fünfzig. Im französischen Namen „pentecôte“ steckt das griechische Wort pentecoste – fünfzig - noch deutlicher. Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern gefeiert.
Jesus hatte schon vor seinem Tod versprochen, dass er seinen Jüngern den Heiligen Geist senden wird, der sie trösten und mit Kraft erfüllen wird. Und das geschah laut christlicher Überlieferung dann 50 Tage nach Ostern bzw. 10 Tage nach seiner Himmelfahrt. Da wurden die Jünger so sehr voll Freude über Jesu Auferstehung, dass sie davon öffentlich zu reden begannen.
Doch Pfingsten war nicht nur damals. Wir erleben ein kleines Pfingstfest immer dann, wenn Gottes Geist uns berührt. Was geschieht da eigentlich?
Die wichtigste Erfahrung ist, dass die Liebe zu Jesus Christus und zu anderen Menschen wächst und die Freude am Glauben und am Leben. Und es fängt schon bei ganz weltlich wirkenden Erfahrungen an; zum Beispiel, dass uns ein Licht aufgeht, wo vorher alles unklar oder sogar dunkel schien; oder wenn wir einen Geistesblitz haben, der uns weiterhilft in eine gute Zukunft. Der Heilige Geist hilft nicht nur zum Glauben, sondern auch zum ganz alltäglichen Leben.
Wie beginnt der Heilige Geist in uns zu wirken? Zum einen: Der Heilige Geist ist ein Geschenk. Er kommt auch Menschen, die gar nicht damit gerechnet haben.
Zum anderen: Der Geist Gottes kommt zu den Menschen, die in der Bibel – dem Wort Gottes - lesen, oder die das ausgelegte Wort Gottes in einer Predigt hören oder auch in einem Lied, oder bei ihrer Taufe oder im Abendmahl.
Der Heilige Geist verbindet sich mit den Worten der Bibel. Dabei nutzt er auch die neuen Medien: Die Lutherbibel und dazu neuere Übersetzungen in der Sprache der heutigen Zeit,  gibt es kostenlos für das Smartphone. Und die Losungen – zwei Bibelworte für jeden Tag – sind die geringe Gebühr wert.
Finden Sie Wege zum Wort Gottes. Gottes Geist wird nicht auf sich warten lassen. Frohes Pfingsten wünsche ich Ihnen.
Ihre
Dr. Dorothea Greiner

(Bild: Kanzel der Stadtkirche Bayreuth)

Wort der Regionalbischöfin zum Pfingstfest

19. Mai 2018 - 14:11

Wir erleben ein kleines Pfingstfest immer dann, wenn Gottes Geist uns berührt. Was geschieht da eigentlich?

Pfingsten, im Namen des Festes, das wir am Sonntag feiern, verbirgt sich das Wort fünfzig. Im französischen Namen „pentecôte“ steckt das griechische Wort pentecoste – fünfzig - noch deutlicher. Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern gefeiert.
Jesus hatte schon vor seinem Tod versprochen, dass er seinen Jüngern den Heiligen Geist senden wird, der sie trösten und mit Kraft erfüllen wird. Und das geschah laut christlicher Überlieferung dann 50 Tage nach Ostern bzw. 10 Tage nach seiner Himmelfahrt. Da wurden die Jünger so sehr voll Freude über Jesu Auferstehung, dass sie davon öffentlich zu reden begannen.
Doch Pfingsten war nicht nur damals. Wir erleben ein kleines Pfingstfest immer dann, wenn Gottes Geist uns berührt. Was geschieht da eigentlich?
Die wichtigste Erfahrung ist, dass die Liebe zu Jesus Christus und zu anderen Menschen wächst und die Freude am Glauben und am Leben. Und es fängt schon bei ganz weltlich wirkenden Erfahrungen an; zum Beispiel, dass uns ein Licht aufgeht, wo vorher alles unklar oder sogar dunkel schien; oder wenn wir einen Geistesblitz haben, der uns weiterhilft in eine gute Zukunft. Der Heilige Geist hilft nicht nur zum Glauben, sondern auch zum ganz alltäglichen Leben.
Wie beginnt der Heilige Geist in uns zu wirken? Zum einen: Der Heilige Geist ist ein Geschenk. Er kommt auch Menschen, die gar nicht damit gerechnet haben.
Zum anderen: Der Geist Gottes kommt zu den Menschen, die in der Bibel – dem Wort Gottes - lesen, oder die das ausgelegte Wort Gottes in einer Predigt hören oder auch in einem Lied, oder bei ihrer Taufe oder im Abendmahl.
Der Heilige Geist verbindet sich mit den Worten der Bibel. Dabei nutzt er auch die neuen Medien: Die Lutherbibel und dazu neuere Übersetzungen in der Sprache der heutigen Zeit,  gibt es kostenlos für das Smartphone. Und die Losungen – zwei Bibelworte für jeden Tag – sind die geringe Gebühr wert.
Finden Sie Wege zum Wort Gottes. Gottes Geist wird nicht auf sich warten lassen. Frohes Pfingsten wünsche ich Ihnen.
Ihre
Dr. Dorothea Greiner

(Bild: Kanzel der Stadtkirche Bayreuth)

Eine Sendung zum Thema Taufe

27. April 2018 - 15:04

Die aktuelle Sendung des Evangelischen Magazins "Grüß Gott, Oberfranken" berichtet von der Taufe der kleinen Clara und stellt die Taufengel in den beiden Markgrafenkirchen Emtmannsberg und Gesees vor.
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Eine Sendung zum Thema Taufe

27. April 2018 - 15:04

Die aktuelle Sendung des Evangelischen Magazins "Grüß Gott, Oberfranken" berichtet von der Taufe der kleinen Clara und stellt die Taufengel in den beiden Markgrafenkirchen Emtmannsberg und Gesees vor.
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Osterbotschaft der Regionalbischöfin

1. April 2018 - 16:55

Sieger müssen stark sein. Deswegen ähneln manche Christusfiguren in unseren oberfränkischen Markgrafenkirchen auf den ersten Blick dem Ideal des starken Mannes... Heute würde man sagen: er schaut aus wie ein durchtrainierter Bodybuilder. Ein starker Feind braucht einen noch stärkeren Überwinder, so wie es Johann Ludwig Konrad Allendorf im Lied „Jesus ist kommen“ beschreibt:
„Jesus ist kommen, der starke Erlöser, bricht dem gewappneten Starken ins Haus,
sprenget des Feindes befestigte Schlösser, führt die Gefangenen siegend heraus.“
Das Böse besiegt er – und den Tod. Die Bildwelt und Sprache des Krieges in diesem Lied mag uns fremd sein. Doch es gibt einen geistlichen Kampf, was in unserer Welt siegt: der Egoismus des „me first“ im Gleichschritt mit Trumps „America first“. Oder siegt das „we“, siegt die Gemeinschaft, siegt die Liebe, zu der Christus erlöst?
Schauen wir noch einmal in unsere Kirchen. Die Fürsten und Ritter, die dort ihre Grabmäler errichten ließen und ihre Wappen mit den starken Symboltieren Löwe, Bär oder Einhorn, stellten sich in ihren Rüstungen gerne als die Starken dar. Der auferstandene Jesus aber ist fast in allen Kirchen nackt, nur mit seinem weißen Leichentuch notdürftig bedeckt; in Joditz auf dem Kanzeldeckel verhüllt das Tuch nicht einmal den Rücken samt dessen Verlängerung. Er wirkt muskulös und stark, doch er trägt die Nägelmale und die Wunde des Lanzenstichs.
Das finde ich so beeindruckend an unserem Glauben, dass wir einen Herrn verehren, der unterlegen ist, der schwach war, der weinte im Garten Gethsemane und der schrie am Kreuz. Und genau den verehren wir als Sieger, denn er hat selbst im Tod am Kreuz den Weg der Liebe nicht verlassen. Er hat nicht zurückgeschlagen. Er hat selbst für die, die ihn verspotteten und folterten am Kreuz gebetet: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Diesen Liebenden, den hat der himmlische Vater auferweckt. Diese Einheit von schwach sein, lieben und siegen, die ist faszinierend an unserem Glauben.
Wer liebt, mag manchmal schwach scheinen, weil markige Sprüche fehlen und das Hau-drauf-Gebaren auch. Aber am Ende unseres Lebens wird alles unwichtig sein - bis auf die Liebe, die wir empfangen haben und gegeben haben. Der auferstandene Jesus war und ist der größte Liebende und darin unser Erlöser. Er ist unser Herr und von ihm lassen wir uns leiten. Dass er siegt mit seiner Liebe – in unserem Leben und überraschend auch immer wieder in dieser Welt, das ist unsere österliche Hoffnung.

(Bild: Markgrafenkirche in Wonsees)

Osterbotschaft der Regionalbischöfin

1. April 2018 - 16:55

Sieger müssen stark sein. Deswegen ähneln manche Christusfiguren in unseren oberfränkischen Markgrafenkirchen auf den ersten Blick dem Ideal des starken Mannes... Heute würde man sagen: er schaut aus wie ein durchtrainierter Bodybuilder. Ein starker Feind braucht einen noch stärkeren Überwinder, so wie es Johann Ludwig Konrad Allendorf im Lied „Jesus ist kommen“ beschreibt:
„Jesus ist kommen, der starke Erlöser, bricht dem gewappneten Starken ins Haus,
sprenget des Feindes befestigte Schlösser, führt die Gefangenen siegend heraus.“
Das Böse besiegt er – und den Tod. Die Bildwelt und Sprache des Krieges in diesem Lied mag uns fremd sein. Doch es gibt einen geistlichen Kampf, was in unserer Welt siegt: der Egoismus des „me first“ im Gleichschritt mit Trumps „America first“. Oder siegt das „we“, siegt die Gemeinschaft, siegt die Liebe, zu der Christus erlöst?
Schauen wir noch einmal in unsere Kirchen. Die Fürsten und Ritter, die dort ihre Grabmäler errichten ließen und ihre Wappen mit den starken Symboltieren Löwe, Bär oder Einhorn, stellten sich in ihren Rüstungen gerne als die Starken dar. Der auferstandene Jesus aber ist fast in allen Kirchen nackt, nur mit seinem weißen Leichentuch notdürftig bedeckt; in Joditz auf dem Kanzeldeckel verhüllt das Tuch nicht einmal den Rücken samt dessen Verlängerung. Er wirkt muskulös und stark, doch er trägt die Nägelmale und die Wunde des Lanzenstichs.
Das finde ich so beeindruckend an unserem Glauben, dass wir einen Herrn verehren, der unterlegen ist, der schwach war, der weinte im Garten Gethsemane und der schrie am Kreuz. Und genau den verehren wir als Sieger, denn er hat selbst im Tod am Kreuz den Weg der Liebe nicht verlassen. Er hat nicht zurückgeschlagen. Er hat selbst für die, die ihn verspotteten und folterten am Kreuz gebetet: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Diesen Liebenden, den hat der himmlische Vater auferweckt. Diese Einheit von schwach sein, lieben und siegen, die ist faszinierend an unserem Glauben.
Wer liebt, mag manchmal schwach scheinen, weil markige Sprüche fehlen und das Hau-drauf-Gebaren auch. Aber am Ende unseres Lebens wird alles unwichtig sein - bis auf die Liebe, die wir empfangen haben und gegeben haben. Der auferstandene Jesus war und ist der größte Liebende und darin unser Erlöser. Er ist unser Herr und von ihm lassen wir uns leiten. Dass er siegt mit seiner Liebe – in unserem Leben und überraschend auch immer wieder in dieser Welt, das ist unsere österliche Hoffnung.

(Bild: Markgrafenkirche in Wonsees)