Weihnachtsoratorium, 10. Dezember, 17 Uhr

Bach OratoriumJohann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium - Der Coburger Bachchor singt in der St. Moriz-Kirche

Am 2. Adventssonntag, dem 10. Dezember 2017, erklingt um 17 Uhr das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in der Coburger St. Moriz-Kirche. Der Coburger Bachchor singt das komplette Werk, das heißt, die Teile 1-6. Nach Teil drei wird es eine Pause geben. Neben dem Bachchor singen und spielen Nele Gramß (Sopran), Alexandra Hebart (Alt), Marcus Ullmann (Tenor); Johannes Weinhuber (Bass) sowie das Main-Barockorchester Frankfurt. Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Peter Stenglein.

Eintrittskarten gibt es bei der Tourist-Information Coburg,  Herrngasse 4, 96450 Coburg, Tel. 09561/89 80 43, Restkarten ab 16 Uhr an der Tageskasse.

Vor wenigen Wochen erst sang der Bachchor das Oratorium PAULUS von Felix Mendelssohn Bartholdy im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung, nun steht das nächste Konzerthighlight auf dem Programm: Bachs Weihnachtsoratorium. Seit Generationen zählt es zu den populärsten Werken der Kirchenmusik überhaupt. Für das Jahr 1734 schrieb Bach die sechs Kantaten für die „Heilige Weyhnacht“. Die bekannten Chöre, wie „Jauchzet, frohlocket“ oder „Herrscher des Himmels“ werden Jahr für Jahr ungezählte Mal zur Aufführung gebracht. „Bachs Weihnachtsoratorium gehört im deutschen Sprachgebiet fast schon zur Volksmusik“, so formuliert es der Bayerische Rundfunk auf seiner Internetpräsenz. Auch die zahlreichen Arien gehören zu den beliebtesten Kirchenmusikstücken: „Bereite dich, Zion“, „Großer Herr, o starker König“ oder „Frohe Hirten“. Bach versteht es auf einmalige Weise, das Geschehen der Weihnachtsgeschichte zu kommentieren und in Töne umzusetzen. "Aber die Geschichte von der Geburt Jesu ist keine Erzählung aus alter Zeit, sie ist heute so lebendig und wichtig wie damals,“, so Kirchenmusikdirektor Peter Stenglein, „ denn wir heute Lebenden werden durch die Choräle mitten ins Geschehen hineingenommen“.

Das Solistenensemble kommt aus Coburg, Hamburg, Koblenz und Leipzig. Nele Gramß ist seit Jahren eine feste Größe im Coburger Kulturleben und tief verwurzelt in der Aufführungspraxis der Alten Musik. Mit dem Coburger Bachchor verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Auch die Hamburger Sängerin Alexandra Hebart und der Bariton Johannes Weinhuber aus Leipzig konzertierten bereits mehrfach mit dem Bachchor. Der Tenor Marcus Ullmann erhielt eine erste musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Er studierte in Dresden und später in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Konzerte führten ihn in alle wichtigen Musikzentren Europas, nach Nord- und Südamerika, nach Afrika sowie nach Japan. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Marcus Creed, Kent Nagano, Helmuth Rilling und Peter Schreier zusammen und war häufig zu Gast beim Dresdner Kreuzchor, dem Windsbacher Knabenchor und dem Thomanerchor Leipzig.